A life on the other side of the world

The other side of the world? Sounds amazing, interesting, different … and so far away!
After finally completing the visa process for my new life in New Zealand, the actual work only just started…

Gladly, I already visited the country twice beforehand, so I sort of know what to expect. But being on holiday or living in a place are two completely different pair of shoes. Because I like planning and precautions, I tried to save up as much money as possible – even taking on extra teaching hours. By doing so, I tried to prevent for any financial obstacles in the future even when I’m not working anymore. I then started giving my clothes away to charity quite early in the process, to buy some time to finally totally minimise my closet to only necessities, as we can only take 30 kg of baggage each with us. I did not want to give all my clothes away in one go, that would have been too hard to cope with, so I did it in 4 times over a period of 8 months. This was the start of the whole process of organising and structure our move.

The second step was to quit my job. I expected this step to feel hard and overwhelming but it actually felt relieving. It was the first step into the unknown which was really exciting. Having already registered with the Teaching Council of Aotearoa, I knew that after a long break – that is really needed – I would work as a teacher again in a new country and in another language.

Everything that followed then was a laborious process of all the formalities Switzerland needed us to do before we could leave the country. Starting off with resigning from rental apartment, followed by resigning from internet and cellphones contracts over insurances up to deregister from Switzerland and paying tax for the current year.

All of that being done, the only thing left was to say goodbye to all my loved ones.
We organised a goodbye party in my parents’ garden – a bit risky in the times of Corona. But we did it anyway as I really needed to be able to see everyone once again.

Invitation to Goodbye Party.
Invitation to our Goodbye-Party

If you’re interested in the exact process and need information about all the necessities to leave Switzerland leave a comment.

Ein Leben auf der anderen Seite der Welt

Die andere Seite der Welt? Klingt toll, interessant, anders … und so weit weg!
Nachdem das Visum für mein Leben in Neuseeland endlich ausgestellt war, begann erst die eigentliche Arbeit…

Zum Glück besuchte ich das Land vorher bereits zwei Mal, sodass ich ungefähr wusste, was mich erwartet. Aber in den Ferien zu sein oder an einem Ort zu leben, sind dann doch noch einmal ein anderes Paar Schuhe. Weil ich das Planen und Treffen von Vorkehrungen mag, versuchte ich, so viel Geld wie möglich zu sparen – ich unterrichtete sogar zusätzliche Stunden. Dies tat ich, um mich für alle möglichen zukünftigen finanzielle Hürden zu wappnen, auch wenn ich nicht mehr arbeite. Ich begann bereits sehr früh, meine Kleider auszusortieren, um genug Zeit zu haben, meinen Kleiderschrank soweit zu minimieren, dass dessen Inhalt schlussendlich nicht mehr als 30 kg enthielt. Wir nahmen nämlich nur die wichtigsten Dinge mit. Damit das Weggeben meiner Kleider nicht zu hart für mich wurde, machte ich nicht alles auf einmal. Insgesamt bedurfte es fünf solcher Aktionen über acht Monate hinweg, um mein Ziel zu erreichen. Das war der Beginn des ganzen Organisations- und Strukturierungsprozesses unseres Umzugs.

Der zweite Schritt bestand darin meinen Job zu kündigen. Entgegen meiner Erwartung fiel mir die Kündigung weder besonders schwer noch fühlte ich mich überwältigt sondern einfach erleichtert. Dies war der erste Schritt ins Ungewisse, was wirklich sehr aufregend war. Da meine Registrierung beim Teaching Council of Aotearoa (der Lehrerrat von Neuseeland) bereits abgeschlossen war, wusste ich, dass ich nach einer langen Pause – die ich wirklich dringend benötigte – wieder als Lehrerin in einem neuen Land und in einer anderen Sprache arbeiten können würde.

Alles, was danach folgte, war ein mühsamer Ablauf aller Formalitäten, die wir bzw. besonders ich für die Schweiz erledigen mussten, bevor wir das Land endgültig verlassen durften. Es begann mit der Kündigung des Mietvertrags, gefolgt von der Kündigung des Internets- und Handyvertrags, über Versicherungen bis hin zur Abmeldung in der Schweiz und den Steuern des laufenden Jahres.

Als all dies endlich erledigt war, war da “nur” noch der Abschied von allen Angehörigen. Wir feierten eine Abschiedsparty im Garten meiner Eltern, ein bisschen riskant in Zeiten von Corona. Wir machten es aber trotzdem, da ich mich einfach von allen noch richtig verabschieden wollte.

Einladung zu unserer Abschiedsparty

Wenn du am genauen Prozedere interessiert bist und weitere Informationen zu allen Formalitäten zum Verlassen der Schweiz haben möchtest, hinterlasse einfach einen Kommentar.

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