♪♪ Leaving on a jetplane ♪♪

It was Wednesday morning September 15, quite a normal day but for us it was the beginning of our new life …

Being extremely nervous we woke up long before our alarm. Quietly we packed the rest of our luggage making sure we didn’t forget anything. It is a strange feeling knowing that you won’t be returning to a place for an unknown amount of time. I tried to memorise as many details as possible. How does the coffee smell? How many steps are there between the stove and the bench in the kitchen? Does my sister drink her tea with or without milk? Time went by too quickly and we were on our way to the airport. It would be the last time driving on the right side of the road for quite some time.

After arriving at the airport, we went straight to the check-in counter, which was abnormally empty, but still felt like eternity until it was our turn. I was glad I’d printed out all documents. The friendly lady at the check-in needed all of them: our negative PCR-tests (not older than 48 hours), my resident visa (which she checked 3 times), and last but not least our MIQ hotel quarantine vouchers for New Zealand. After a very long half an hour the odyssey was finally over, we were checked in and went to the “bye bye bar” in the Zurich airport.

With coffee and croissants we said goodbye to some friends and family members. It was a strange feeling sitting there knowing we won’t see these people for an unknown amount of time. Taking as many pictures as possible, we tried to capture this moment with its emotions and atmosphere… Then it was time to say goodbye, we needed to be at the gate soon and still had to fight our way through security. Then came the water works, we all cried.

The consequences of Covid-19 were visible: the airport was extremely empty, and it was only when we arrived at our gate that we realised there would be only 20 other passengers travelling on our first leg. After 13 endless hours, minimal sleep, 5 movies and 3 whiskeys we finally arrived in Singapore. The atmosphere was rather eldritch, it’s hard to find the right words to describe it. We booked a transit hotel in Singapore to help ease the 12 hour lay-over. Because the hotel was in another terminal quite far from the transit terminal, and we were not allowed to roam the airport due to Covid-19, we were picked up by an airport representative in a hazmat golf-cart. I recorded this long and surreal ride so you can see how empty one of the “world’s busiest” airports was.

During our second flight to Auckland, less movies were watched, less Whiskeys were drunk, and we managed a little slept. After 10 hours we arrived at our destination, Auckland airport. Shortly after landing we were told we would spend 14 days of mandatory isolation at IBIS hotel. After border control, bio security, health checks and endless document checks we were eventually boarded into a makeshift hazmat bus for a 4hour journey to Rotorua. Unfortunately, our dilemma continued and at this point we had been travelling for 34 hours.

After 1 and a half hours we had a toilet/snack break in Hamilton. Because new arrivals in New Zealand are treated as contaminated covid patients, our piss-stop was in a gated off quarantine area. Only the police officers have the key to open the gate, however the noob forgot to bring the key. After 15 minutes of deliberation between the bus driver and the police officer, they decided to breach the fence a different way… that’s how secure their containment facility is… 90 minutes later we finally arrived in Rotorua. Whoever thinks that this story is over now, is dead wrong.

To be continued …

Jetzt geht’s los

Es war Mittwochmorgen der 15. September, eigentlich ein ganz normaler Wochentag, aber für uns änderte sich mit diesem Tag vieles…

Vor Nervosität wachten wir schon viel vor unserem Wecker auf. In uns gekehrt packten wir die letzten Dinge in unser Handgepäck und vergewisserten uns, dass wir auch sicher nichts vergassen. Ein komisches Gefühl zu wissen, dass man für eine sehr lange Zeit nicht mehr an diesen Ort zurückkehren wird. Ich versuchte mir so viele Details wie möglich zu merken, dies machte ich mit allem an diesem Morgen. Wie riecht der Kaffee? Wie viele Schritte sind es zwischen dem Kochherd und unserer Sitzbank in der Küche? Trinkt meine Schwester ihren Schwarztee mit oder ohne Milch? Zu schnell verging die Zeit und wir machten uns auf den Weg zum Flughafen, noch ein letztes Mal auf der rechten Seite Autofahren für ein langes Weilchen.

Am Flughafen angekommen begaben wir uns auch sogleich zum Check-In-Schalter. Dieser war ungewöhnlich leer. Es dauerte aber dennoch eine gefühlte Ewigkeit, bis wir endlich an die Reihe kamen. Ich war froh, hatte ich alle möglichen Dokumente ausgedruckt. Denn die nette Dame am Check-In-Schalter benötigte sie alle: unsere negativen PCR-Tests, die nicht älter als 48 Stunden sein durften, mein Resident-Visa, welches sie auch drei Mal überprüfte und schlussendlich auch unsere Voucher für die Hotelquarantäne in Neuseeland. Nach einer geschlagenen halben Stunde war die Odyssee für die nette Dame und uns endlich vorbei und mit einem kurzen Zwischenstopp beim Sperrgut, um meine Gitarre aufzugeben, gings weiter in die Bye-Bye-Bar des Flughafen Zürich.

Mit Kaffee und Gipfeli verabschiedeten sich noch die letzten Freunde und vor allem meine Familie von uns. Es war ein sehr komisches Gefühl so da zu sitzen und zu wissen, dass man auch diese Personen für eine sehr lange Zeit nicht mehr sehen wird. Mit möglichst vielen Fotos versuchten wir die Stimmung und letzte Erinnerungen einzufangen. Dann kam der Moment des Abschieds. Wir waren zu Tränen gerührt. Leider mussten wir bald schon beim Gate sein und uns deshalb auf den Weg durch die Sicherheitskontrolle kämpfen.

Aber auch hier war klar zu spüren, dass durch Covid-19 der Flughafen halb leer war. Als wir dann beim Gate für unseren Flug nach Singapur ankamen, wurde uns erst bewusst, mit wie wenigen anderen Passagieren wir die erste Etappe unserer Reise bestritten. Es waren etwa 20 andere Menschen am Gate. Nach 13 endlosen Stunden, sehr wenig Schlaf, 5 geschauten Filmen und 3 getrunkenen Whiskey kamen wir endlich in Singapur an. Es herrschte eine gespenstische Atmosphäre, welche ich gar nicht richtig in Worte fassen kann. Da wir einen über 12-stündigen Aufenthalt am Flughafen hatten, buchten wir ein Transithotel. Dieses war in einem sehr weit entfernten Terminal, weshalb wir mit einem kleinen Wagen abgeholt und nach sechs Stunden wieder zurück zum Transitgate gefahren wurden. Diesen langen und unwirklich scheinenden Weg habe ich mit meinem Handy gefilmt.

Der lange Weg zum Gate

Auf dem zweiten Flug nach Auckland wurden weniger Filme geschaut, weniger Whiskeys getrunken und dafür mehr geschlafen. Nach zehn Stunden kamen wir an unserem Ziel Flughafen an. Keine fünf Minuten nach der Landung wurde uns mitgeteilt, dass wir unsere 14-tägige Quarantäne im Ibis Hotel in Rotorua verbringen würden. Dies hiess, weitere drei Stunden Busfahrt für uns. Zuerst gings aber durch den Zoll, wo wir Gesundheitsfragen beantworten, PCR-Testresultate zeigen, Pässe vorweisen und uns durch die Bio-Sicherheit von Neuseeland manövrieren mussten. Deshalb waren wir froh, als wir uns endlich im Bus wiederfanden. Leider war unsere Reiseodyssee hier noch nicht zu Ende (zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits 34 Stunden unterwegs). Wir sollten auf halbem Weg, also in Hamilton, eine kleine Pause machen. Leider wusste der Polizeibeamte, der unseren zwei Bussen das Tor für unser eingezäuntes Areal öffnen sollte, die Zahlenkombination des Schlosses nicht. Weshalb dann nach 15-minütiger Probierphase der Zaun einfach auseinandergenommen wurde. Nach weiteren 90 Minuten kamen wir endlich bei unserem Quarantänehotel an. Wer jetzt denkt, die Story endet hier, liegt falsch.

Fortsetzung folgt …

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