One Key To Rule Them All

A few days ago I felt like Bilbo Beggins when he ran through The Shire and yelled ‚I‘m going on an adventure!‘

For the first time ever I was able to join a friend from Switzerland and her partner for some camping. They were travelling around New Zealand and just started their time in a camper van on the South Island. Our plan was made and thought to be bulletproof: Meet in Nelson, visit Punakaiki (Pancake Rocks), admire the great Franz Josef glacier, move further south to Wānaka to take some touristy photos of us and the tree to then end our trip in Queenstown.

But as we know – things never turn out as you expect…
It all started brilliantly. I hopped on the smallest plane and the shortest flight I‘ve ever been on. Flying in a propeller plane with only 5 other passengers and the pilot who was also a flight attendant and a luggage handler was an adventure itself. Meeting up with my friends, driving down to Punaikiki and watching the sunset while drinking a bottle of white wine was the perfect start to a relaxing holiday… So we thought…

The next day we headed off to Franz Josef. Unfortunately, the weather was quite bad so we couldn‘t do any of the hikes of the region. We planned to leave the next day and just spend more time further south. As we came back from dinner at Alice May restaurant, our streak of bad luck began… While opening the side door of the campervan, the key broke in half! One part was stuck in the lock, the other in our hands.
Problem solvers as we are, we called the van‘s rental company without too much luck. It was sunday evening, the night before easter monday. Of course, nothing happened that night or the next day.

Looking forward expactently to tuesday, we were devasted to hear that no one had a proper plan in place. Being city people, we never thought organising a locksmith could be this hard out in the wo-wops. After a whole day of waiting we were disappointed that nothing was going to happen until wednesday. The plan was to get a towtruck to our campsite and tow our van back to Greymouth to have the key removed out of the lock and replaced by a new one. When the tow truck arrived, nothing went according to plan and we spent another day waiting. Wednesday night we finally held the new key in our hands and were all ready to move on.

On the road again, we were overjoyed to finally be moving! Our goal was to make it at least to Haast if not even Wānaka. I had already changed my flight from friday to sunday to spend more time with my friends.

In Haast we went on a little on hour detour to try some food at the Craypot. My first time trying crayfish! Crayfish are also called rock lobster and are native to New Zealand. Another first time encounter I had wasn‘t all to pleasant… Sandflies! They look like little flies, love blood and are literally everywhere on beaches along the Westcoast! Luckily they only bit once – already itchy enough. As Haast is rather small, we moved further and parked the campervan at Lake Hāwea, 30minutes from Wānaka.

Woken up by the sun and the orange shining hills around the lake, we made our way to Wānaka with a little bit of a shocker in between… After only 5 minutes the car started to jerk. Usually not a good sign… We parked the car and tried to call the rental company or roadside assistance. Our cellphone reception was too poor, so we decided to try and just go for as long as the car would let us. We made it to Wānaka without further bumps! The mystery of cars…

After some must touristy photos at the tree in the lake, we moved on to Queenstown from where we departed on a day trip to Milford sounds. More about this in the next post…

Ein Schlüssel sie zu knechten…

Vor ein paar Tagen fühlte ich mich wie Bilbo Beutlin, als er durch das Auenland rannte und rief: „Ich ziehe in ein Abenteuer!“

Das erste Mal überhaupt konnte ich mit Besuch aus der Schweiz, meiner Freundin und ihrem Partner, campen gehen. Sie reisten durch Neuseeland und hatten ihre Zeit im Camper auf der Südinsel gerade begonnen. Unser Plan schien felsenfest zu sein: in Nelson treffen, Punakaiki (Pfannkuchen Felsen) besuchen, den grossen Franz Josef Gletscher bestaunen, weiter südlich in Wānaka touristische Fotos von uns und dem Baum im See machen und meinen Trip dann in Queenstown beenden, während sie dann noch weiterreisen würden.

Aber wie wir alle wissen: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…
Es begann alles ganz nach Plan. Ich hüpfte an Board des kleinsten Flugzeuges und erlebte den kürzesten Flug meines bisherigen Lebens. In einem Propellerflugzeug zu fliegen, mit nur fünf weiteren Passagieren und dem Pilot, der auch noch Flightattendant und zuständig für die Gepäckausgabe war, fühlte sich schon sehr wie ein echtes Abenteuer an. Meine Freunde zu treffen, nach Punakaiki zu fahren, den Sonnenuntergang zu beobachten und währenddessen eine Flasche Weisswein zu trinken, war ein perfekter Beginn in entspannte Ferien. So dachten wir….

Am nächsten Tag brachen wir nach Franz Josef auf. Leider war das Wetter ziemlich schlecht, sodass wir keine der vielen Wanderungen in der Region machen konnten. Deshalb wollten wir am nächsten Tag gleich weiter und dafür im Süden noch mehr Zeit verbringen. Als wir vom Abendessen im Alice May Restaurant (Link einfügen) zurückkamen und die seitliche Autotüre öffnen wollten, brach der Autoschlüssel entzwei. Ein Teil blieb im Türschloss stecken, den anderen hielten wir in den Händen. Unsere Pechsträhne begann…
Da wir lösungsorientiert sind, riefen wir sogleich die Vermietung des Campers an, jedoch ohne viel Glück. Es war Sonntagabend, die Nacht vor Ostermontag. Natürlich geschah nichts an diesem Abend oder gar am nächsten Tag.

Erwartungsvoll freuten wir uns auf Dienstag und waren wahnsinnig enttäuscht zu hören, dass immer noch kein richtiger Plan seitens Campervermietung erstellt worden war. Als Stadtmenschen hätten wir niemals erwartet, dass es so schwierig sein könnte, einen Schlosser in den Wo-Wops (neuseeländisch für ‚irgendwo im Nirgendwo’) zu organisieren. Nach einem weiteren Tag, an dem wir nichts als gewartet hatten, waren wir sehr enttäuscht, dass bis am Mittwoch nichts geschah. Der Plan für Mittwoch war, den Camper zurück nach Greymouth (woher wir am Sonntag gekommen waren) abschleppen, den Schlüssel dort aus der Tür entfernen und einen neuen herstellen zu lassen. Als der Abschleppwagen kam, lief natürlich wieder nichts nach Plan und wir verbrachten einen weiteren Tag mit Warten. Am Mittwochabend hielten wir dann endlich einen neuen Schlüssel in Händen und waren bereit, weiterzufahren.

Wir waren überglücklich, am Donnerstag endlich wieder auf der Strasse unterwegs zu sein! Unser Ziel war es, mindestens bis nach Haast zu fahren, wenn nicht sogar bis nach Wānaka. Ich hatte bereits meinen Flug von Freitag auf Sonntag umgebucht, um mehr Zeit mit meinen Freunden verbingen zu können.

In Haast machten wir einen kleinen Umweg, um uns Essen im Craypot zu gönnem. Mein erstes Mal Crayfish (Süsswasser Flusskrebs)! Crayfish heissen Kōura auf Māori und haben ihr natürliches Habitat an Neuseelands Küsten. Eine weitere erste Begegnung, die ich nicht so sehr genoss wie den Crayfish, waren Sandmücken. Sie sahen/sehen aus wie kleine Mücken, lieben Blut und waren wortwörtlich überall entlang der Strände an der Westküste anzutreffen! Glücklicherweise kam ich mit nur einem Biss glimpflich davon, aber der juckte schon genug. Da Haast ein wirklich kleiner Ort ist, fuhren wir weiter Richtung Wānaka und parkten den Camper am Lake Hāwea, 30 Minuten vor Wānaka.

Aufgeweckt von der Sonne und den orangen Hügeln um den See, gings weiter nach Wānaka mit einem kurzen Schockmoment dazwischen…
Nach nur fünf Minuten fahren, fing der Camper an komisch zu ruckeln. Normalerweise kein gutes Zeichen… Wir hielten an und versuchten die Campervermietung und den Pannendienst anzurufen. Unser Handyempfang war jedoch zu schwach, deshalb entschieden wir uns, so lange wie möglich einfach weiterzufahren. Wir schafften es nach Wānaka ohne weiteres Ruckeln!

Nach einigen touristischen Fotos vom Baum im See bewegten wir uns über die Crown Bergkette nach Queenstown. Von hier aus machten wir einen Tagesausflug in die Milford Sounds. Mehr dazu im nächsten Post.

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